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Verfasst: 2007-09-14 00:28:03 Uhr - von Brigitte Born
Im Sommer vergangenen Jahres legt eine Mutter ihr nur gerade vier Monate altes Baby in eine Tasche. Diese Tasche legte sie mitsamt dem Säugling in die Aare. Der Knabe ertrank.
Nun stand die Mutter vor Gericht, und wurde freigesprochen.
Die Mutter sei zum Zeitpunkt der Tat unzurechnungsfähig gewesen und hätte an einer schweren psychischen Krankheit gelitten. Eigentlich hätte sie sich selber das Leben nehmen wollen, hätte ein grosses Küchenmesser genommen und wollte damit von zu Hause weggehen. Da aber ihr Baby im Nebenzimmer geweint hätte, und sie sicher gewesen sei, dass sich niemand um den Jungen kümmern würde, hätte sie ihn einfach mitgenommen.
Als sie die Tasche mit ihrem Baby in die Aare gelegt habe, sei ihr nicht bewusst gewesen, dass ihr Kind ertrinken könnte.
Nachdem sie das Baby in der Aare ausgesetzt hatte, habe sie versucht sich das Leben zu nehmen. Als dies nicht gelang, alarmierte sie die Polizei. Diese konnten den Säugling nur noch tot bergen.
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