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Verfasst: 2007-09-20 23:25:26 Uhr - von Brigitte Born
Ein lesbisches Paar wünschte sich ein Kind und ging zum Arzt. Dieser hat den beiden durch eine künstliche Befruchtung geholfen ihren Traum wahr werden zu lassen.
Nun steht der Arzt vor Gericht. Er wurde von dem lesbischen Paar verklagt, weil sie nicht ein, sondern zwei Kinder bekommen hatten. Das Paar bekam Zwillinge und verklagt nun den Arzt auf Schadenersatz für die Mehrkosten, welche ihnen durch das zweite Kind entstehen werden.
Der Schadenersatz beläuft sich auf runde 245.500 Euro. Der Betrag ist deshalb so hoch, weil das Paar ihre Tochter auf eine Privatschule schicken möchte.
In Australien, wo sich dies alles zugetragen hatte, hat dieser Fall heftige Empörung ausgelöst.
Auch hat ein Senator gefordert, dass künftig weder lesbischen Paaren noch alleinstehenden Frauen durch eine künstliche Befruchtung aus öffentlichen Mitteln, zu einem eigenen Kind verholfen werde.
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